Aerodynamik

Die Rakete, elegant & schnell

Es gibt leider wenig Dinge, die so zahlreich in unserem Alltag zu finden sind, wie schlechtes Design. Dies trifft auf vermeintlich einfache Dinge wie Radiowecker zu und auch in erheblichem Maße auf Softwareprodukte.

Dies resultiert oft aus Unkenntnis der Materie und daraus, dass auf die Bedürfnisse der Nutzer zu wenig eingegangen wird. Gutes Design ist jedoch außerordentlich wichtig. Denn es bezieht sich nicht nur darauf, wie Dinge aussehen und auf uns wirken, sondern gerade auch darauf, wie wir Dinge benutzen.

Im Bereich App-Entwicklung besitzen wir ein überaus hohes Maß an der oben angesprochene Kenntnis der Materie und mit Ihnen zusammen erarbeiten wir ein präzises Wissen über die Bedürfnisse Ihrer Nutzer.

Wie ein gutes Design aussieht lässt sich nicht im Allgemeinen beschreiben, sondern hängt immer vom speziellen Anwendungsfall ab. Um Ihnen dennoch eine Vorstellung zu geben, empfehlen wir Ihnen natürlich einen Blick auf unsere Referenzseite.

Darüber hinaus möchten wir Ihnen einige Grundsätze eines guten Designs vorstellen, nach denen wir uns richten. Diese stammen nicht von uns. Sie wurden von Dieter Rams einem der einflussreichsten Designer des zwanzigsten Jahrhunderts formuliert:

Gutes Design ist innovativ

Die Möglichkeiten für Innovation sind noch längst nicht ausgeschöpft. Die technologische Entwicklung bietet immer wieder neue Ausgangspunkte für innovative Gestaltungskonzepte, die den Gebrauchswert eines Produktes optimieren. Innovatives Design entsteht aber stets im Zusammenhang mit innovativer Technik und ist niemals Selbstzweck.

Gutes Design macht ein Produkt brauchbar

Man kauft ein Produkt, um es zu benutzen. Es soll bestimmte Funktionen erfüllen – Primärfunktionen ebenso wie ergänzende psychologische und ästhetische Funktionen. Gutes Design optimiert die Brauchbarkeit und lässt alles unberücksichtigt, was nicht diesem Ziel dient oder gar entgegensteht.

Gutes Design ist ästhetisch

Die ästhetische Qualität eines Produktes ist integraler Aspekt seiner Brauchbarkeit. Denn Geräte, die man täglich benutzt, prägen das persönliche Umfeld und beeinflussen das Wohlbefinden. Schön sein kann aber nur, was gut gemacht ist.

Gutes Design macht ein Produkt verständlich

Es verdeutlicht auf einleuchtende Weise die Struktur des Produkts. Mehr noch: es kann das Produkt zum Sprechen bringen. Im besten Fall erklärt es sich dann selbst.

Gutes Design ist ehrlich

Es lässt ein Produkt nicht innovativer, leistungsfähiger, wertvoller erscheinen, als es in Wirklichkeit ist. Es versucht nicht, den Verbraucher durch Versprechen zu manipulieren, die es dann nicht halten kann.

Gutes Design ist unaufdringlich

Produkte, die einen Zweck erfüllen, haben Werkzeugcharakter. Sie sind weder dekorative Objekte noch Kunstwerke. Ihr Design sollte deshalb neutral sein, die Geräte zurücktreten lassen und dem Menschen Raum zur Selbstverwirklichung geben.

Gutes Design ist langlebig

Es vermeidet modisch zu sein und wirkt deshalb nie antiquiert. Im deutlichen Gegensatz zu kurzlebigem Mode-Design überdauert es auch in der heutigen Wegwerfgesellschaft lange Jahre.

Nichts darf der Willkür oder dem Zufall überlassen werden. Gründlichkeit und Genauigkeit der Gestaltung sind letztlich Ausdruck des Respekts dem Verbraucher

Gutes Design ist sowenig Design wie möglich

Weniger Design ist mehr, konzentriert es sich doch auf das Wesentliche, statt die Produkte mit Überflüssigem zu befrachten. Zurück zum Puren, zum Einfachen!

Dieter Rams